Tipps unserer Elternräte bzgl. schulischen Veranstaltungen (z.B. Vorträge, Seminare, Feiern, Messen)

Bei der letzten Generalversammlung im April kam die Idee auf, dass der Elternbund auf seiner Webseite Erfahrungen seiner Mitglieder bezüglich Veranstaltungen veröffentlichen könnte. Das sei hiermit geschehen :-) 

 

Also liebe Elternräte: Wenn Ihr eine Veranstaltung in Eurer Schule hattet, die Ihr empfehlen könnt oder auch nicht, dann schreibt uns, was das Thema/ ggf. der Dozent, Kosten, Räumlichkeiten etc. waren und auch ob Ihr sie weiterempfehlen könnt oder nicht. So können die anderen Elternräte von Eurer Erfahrung profitieren !


Aktivitäten von Mitgliedern zum Thema "Kulturelle Bildung" - Nachmachen ausdrücklich erwünscht

Thema „Kultur macht Schule“

 

Welche kulturellen Aktivitäten (wozu auch z.B. Sport gehört) gibt es an Eurer Schule  - was läuft gut? Ergebnis der Umfrage bei der Generalversammlung 2017.

 

Traditionen, wie Schulfest, Muttertag, Nikolaus, St. Martin und Karneval… fanden alle wichtig und diese finden auch an den Schulen ausreichend statt. 

 

Die Zettelsammlung wurde ausgewertet und liegt vor. Dies ist eine Zusammenfassung:

 

Schulfeste sind immer ein Highlight im Schuljahr.

Spaghetti-Essen mit Dorfwanderung im Oktober.

Schulprojektwoche - Kunstprojekte

Alle zwei Jahre wird Elternrat-Lehrer-Abend veranstaltet, z.B. Essen mit Bowlen gehen.

 

Waldlehrpfad

Theaterbesuche mehrmals im Schuljahr.

Kindergarten geht 1-2 mal pro Woche in den Wald.

Bastelnachmittage.

Ab und an Projektwochen mit Gesang, Kunst, Musik…

 

Ein Schulprojekt im Jahr zu unterschiedlichen (auch naturwissenschaftlichen) Themen

Einzelne Kurzateliers zu Bewegung/Tanz/Musik…

Eltern dürfen künstlerische Ateliers einbringen.

 

Journalist für einen Tag

Schulchor

 

Motto: „Wer im Schlaraffenland lebt, darf nicht klagen.“ (hier scheint das Angebot an kulturellen Möglichkeiten groß zu sein ;-)

 

Kartoffelernte im KG

Küken brüten

Belgien-Ausflug

Spielplatz Holunder und zwei Sandkästen mit Fuhrpark eingerichtet – super angekommen

Spaziergänge auch mit Pony und so…

 

3 Projekttage - Projekte organisiert von Lehrern, Schülern, Elternrat oder Externe

Abi-Reise

Schulchor

Viele Angebote und Möglichkeiten in Ostbelgien und der Region vorhanden (Natur, Theater…) 

Eigene Theatergruppe mit Aufführungen für Eltern u.a….

 

Durchgängiges Kunstprojekt während eines Schuljahres - wurde als Thema auf Schulfest behandelt, Künstler kennengelernt, Projektleiterin hat Video erstellt…

 

„Kultur macht Schule“ hat eine Woche lang stattgefunden

Radio-Projekt

Schulfest mit „Singen und Tanzen“

Ateliers KG und Schule (Imker, Gartenbau, Waldatelier, Nähen…)

Agora für Musik und Theater

Lehrer dürften ruhig noch mutiger sein, „Kultur macht Schule“ in Anspruch zu nehmen.

Vater geht einen Nachmittag pro Woche mit KG in den Wald.

 

Bienenhaus

Reiten

 

Spieleabend „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“ und Co….

Projektwoche mit Youtube-Videos

Weihnachtswichtel

Grüne Meile

 

Kunst- und Musikunterricht für alle Kinder!

Projekttage mit vielen kulturellen Aktivitäten

Wahlfach Kunst bis zum Abi – 

 

Projekttage: tolles Konzept, kommt gut an, viele Angebote, Schüler werden eingebunden

 

Natur-Tag durch eine motivierte Lehrperson ermöglicht.

 

Kritik/ Verbesserungsmöglichkeiten:

 

Manche Schulen haben noch nie bei „Kultur macht Schule“ mitgemacht.

Schulleitung bei Vorschlägen sehr skeptisch.

Kultur ist „Ausnahmezustand“ – sollte selbstverständlich und immer da sein.

Sportunterricht nur Ballspiele, keine z.B. tänzerischen Elemente (nur Förderung der ballbegabten Kinder und Frustration bei den künstlerischen Kindern).

Künstlerische Ateliers werden von Schuljahr zu Schuljahr weniger als ob Basteln/künstlerisches Gestalten nur für kleine Kinder wäre.

Wenig musizieren! Zu wenig Musik- und Kunstunterricht insgesamt.

 

Wer, was bin ich? Was möchte ich aus meinem Leben machen?

 

Schneeklasse-Skifahren - leider sagen viele Schüler ab.

Handyverbot wäre gut!

 

Zu wenig interkulturelle Veranstaltungen - unterschiedliche Kulturen vorstellen, typische Bräuche oder Speisen…

Durch strenge Rahmenpläne, die bis Ende des Schuljahres durchgenommen werden müssen, bleibt leider wenig Zeit für Kultur.

Schöne Projekte kosten Geld - leider nicht immer vorhanden.

 

Mehr Interesse und Unterstützung seitens der Eltern.

Kunst: teilweise ca. 30 Schüler 2 Stunden - bei einer Lehrperson, das ist zu wenig!

 

Nicht viele Angebote - Lehrer, Schulleitung ist nicht einfach zu motivieren.

Kreative, künstlerische Unterrichte (Töpfern, Zeichnen, Musik) kommen immer kürzer.

 

Cahier culturel: teuer und deutsche, kulturelle Aktivitäten wie z.B. Karneval zählen nicht.

Benotung im Kunstunterricht schwierig

Trister Schulhof

 

Mehr Mut zum Pratschen/Matschen – freie Gestaltung! Im Primar aber auch Sekundarbereich.


Vortrag über Pubertät an der BS in St. Vith

Unser Mitglied von der BS war ganz begeistert von dem Vortrag von Peter Köster an seiner Schule über die Pubertät  - hier erfährt man z.B., dass das Gehirn des Jugendlichen in dieser Zeit "umgearbeitet" wird und für manche Verhaltensänderung verantwortlich ist - ein guter Vortrag für Eltern, Lehrer und Jugendliche, der das Zusammenleben an Schule und im Elternhaus erleichtern kann


Drogenpräventionsvortrag

3 Damen der Arbeitsgemeinschaft für Suchtvorbeugung (ASL) beantworteten viele interessierte Fragen. 

 

Viviane Keutgen, Carolin Scheliga und Renate Keutgen von der ASL sprachen zu den Eltern aus ihrer Praxis und teilten ihnen auch mit, wie sie die Themen in den Schulklassen behandeln. Diese 3 Damen beschäftigen sich seit Jahren intensiv damit, massive Aufklärungsarbeit zu leisten. 

Die Eltern interessieren sich für das von der ASL mitgebrachte Anschauungsmaterial: Drogenpräventionsunterlagen und auch Utensilien für den Drogen-Konsum, wie z. B. eine Wasserpfeife.

Neugierig machte die Eltern die ungeheure Vielfalt an Rauschmitteln und sorgte bei den Eltern immer wieder für Verblüffung. Interessiert fragten sie nach, wie sie denn am besten darauf reagieren sollten, wenn ihr Kind mit illegalen Drogen, Alkohol und Zigaretten in Kontakt kommt. „Es gibt kein Patentrezept, aber wichtig ist mit seinem Kind im Gespräch zu bleiben und dabei nie aufzugeben.“ So der Tenor des Abends. 

Gerade junge Menschen kann und will die Schule und der Elternrat früh genug erreichen, um bei ihnen die Weichen zum richtigen Umgang mit Drogen zu stellen und so einer Sucht vorzubeugen. Von dem „Fonds Roger Bosten“ erhielt der Elternrat der PDS Unterstützung zu diesem Vortragsabend, der Teil einer Veranstaltungsreihe zur Suchtprävention ist.

Mehr Infos: http://www.asl-eupen.be/

 

 

 

 


PDS Durchklick

Child Focus hat den Vortrag „durchklick: unsere Kinder sicher im Netz“ entwickelt. Anhand von Beispielen bespricht die Referentin Lara Liebertz vom Infotreff http://www.durchklick.be/cms/index.php

welche Chancen Kinder im Internet haben und worauf sie achten müssen, um sicher im Netz zu sein.

Das Internet ist heute aus fast keinem Lebensbereich mehr wegzudenken – von der Arbeit, über die Schule bis hin zur Freizeit. Besonders Kinder lieben die Angebote des Internets: Sie chatten, spielen, holen sich Musik im Internet und plaudern mit Klassenkameraden auf sozialen Netzwerken.

Was bedeutet das für die Familie? Wie kann ich in meiner Familie mit dem Internet umgehen? Wie können Kinder einen bewussten Umgang mit den neuen Medien lernen? Wie können wir unsere Kinder am besten vor den Risiken des Internets schützen? Auf diese und andere Fragen wird die Referentin vom Infotreff in ihrem Vortrag eingehen und auch einen Schwerpunkt auf das Thema „Cyber-Mobbing“ legen.

Es entstehen keine Honorarkosten.

Der Vortrag dauert 1 ½ - 2 Stunden. 

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Was ist durchklick? Der Vortrag für Eltern zur Online-Sicherheit, entwickelt von Child Focus. Durchklick klärt über die verschiedenen neuen Techniken auf und betont dabei, wie wichtig sie für Kinder und Jugendliche heutzutage sind. Der Vortrag geht auf die Risiken ein, mit denen Kinder im Internet konfrontiert sind und bietet konkrete Vorschläge, wie Eltern ihren Kindern bewusstes und sicheres Surfen beibringen können. 

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2016 fand der Vortrag an der PDS statt. Sehr lebhaft und engagiert verteufelt Lara Liebertz weder das Internet noch sonstige Medien; ihr geht es um einen vernünftigen Umgang mit dem was eben nicht mehr wegzudenken ist. 

 

Der Vortrag kann an das Zielpublikum angepasst werden und es gibt auch Lehreinheiten für Schüler.


LernenLernen

 Vortrag von Danielle Goenen „Lernen lernen“

Danielle ist ursprünglich Diplomübersetzerin in Deutsch-Englisch-Französisch und hat 15 Jahre Deutsch und Englisch als Fremdsprache im Forem unterrichtet.

Schon seit langer Zeit hat sie sich für Lernschwierigkeiten, Motivationsmangel und Spaß am Lernen interessiert und sich fortwährend weitergebildet. Seit rund 10 Jahren ist sie pädagogische Leiterin für Deutsch und gibt den Sprachenlehrern beim Forem Fortbildungen in diesen Bereichen.

Vor etwa 4 Jahren hat sie sich nebenberuflich selbstständig gemacht und arbeitet als Trainerin für das Deutsche Humorinstitut. Sie gibt Trainings, Workshops und Impulsvorträge im Bereich „Lernen lernen“.

Zielpublikum sind Schüler, denn um die geht es ja vorrangig, Lehrer und Eltern. Inhalt der Workshops und Vorträge:

  •   Interessantes zum Thema Gehirn.

  •   Was bedeutet „gehirngerechtes Lernen“?

  •   Verschiedene Formen der Intelligenz.

  •   Verschiedene Lerntypen.

  •   Wie funktioniert das Gedächtnis?

  •   Memotechniken.

    Der Ablauf der Vorträge ist kurzweilig und dauert etwa 2 Stunden. Es darf und soll gelacht werden, denn ohne Begeisterung keine Motivation und ohne Motivation kein Lernen.

    Wer interessiert ist, hier die Kontaktadresse: danielle_goenen@yahoo.com
    oder 0492/31.77.70 

Frau Goenen hat den Vortrag in Kurzform vor dem Verwaltungsrat des EBOB gehalten. Er hat allen Beteiligten gut gefallen und ist von uns aus zu empfehlen. 
Das KAE in Eupen plant eine Veranstaltung mit Frau Goenen, wir sind gespannt auf deren Erfahrungsbericht !
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