Am 10. August 2018:

Stellungnahme des EBOB zum Thema Schulferien-Aufteilung

Dem Elternbund Ostbelgien ist in erster Linie wichtig, dass die Bedürfnisse der Schulkinder im Mittelpunkt solcher Überlegungen zur Schulferien-Verteilung stehen. Was ist gut für die Kinder? Welchen Rhythmus benötigen sie, damit der Schulbesuch für sie gut läuft. Und natürlich spielt auch eine wichtige Rolle dabei, wie der Schulbetrieb insgesamt optimal organisiert werden kann für alle Beteiligten. Was ist für die Lehrer, die Erzieher, die Kindergärtner und für das gesamte Schulpersonal sowie eben auch für die Schüler und Eltern, also für alle gemeinsam, der bestmögliche Schul-Ferien-Rhythmus?

Dass nach 6 Wochen Sommerferien weniger „vergessen“ wird als nach 8, bezweifeln die Eltern. Es ist vielmehr so, dass nach einer so langen Ferienperiode die Kinder wieder in den täglichen Schul-Rhythmus finden müssen. Das heißt abends zeitiger ins Bett, morgens früh raus, nachmittags Schulaufgaben machen, lernen… usw. Das ist aber auch nach einer kurzen Ferienperiode so. „Und deswegen wollen wir trotzdem die Ferien nicht abschaffen 😊.“ Im Gegenteil – es ist wichtig, dass nach 6-8 Wochen Schulzeit immer wieder eine Erholungsphase kommt, wo Schüler, Eltern und das Schulkollegium die Möglichkeit erhalten inne zu halten, sich zu organisieren, nach- und vorzubereiten…, um dann wieder mit frischem Elan weiterzumachen.

Die Sommerferien teilen die Schuljahre und sind ein wichtiger Jahresabschnitt für uns Eltern von Schulkindern. „Das Jahr beginnt für uns quasi am 1. September und endet am 30.Juni und nicht am 1. Januar, der liegt irgendwo mitten im Schuljahr in den Weihnachtsferien.“ Diese 2 Monate Sommerferien sind sinnvoll und notwendig, um so richtig den Schulalltag hinter sich zu lassen, bevor es dann ja schon Mitte August für die Schulen losgeht mit der Organisation des Schulbetriebs, Stundenpläne, Einschreibungen… und insbesondere für diejenigen, die noch eine Nachprüfung vorzubereiten und zu bestehen haben.
Also diese 2 Monate sind optimal für alle Beteiligten Abstand vom Schulalltag zu gewinnen, Ferien zu machen mit den Eltern, Freunden… und das auch noch zu kombinieren mit anderen Tätigkeiten wie Ferienjobs, Sportlager usw.… Dass wir Eltern uns organisieren müssen bei der Kleinkindbetreuung, das sind wir gewohnt in den Sommerferien und an allen anderen schulfreien Tagen.
Hier hilft mehr Flexibilität am Arbeitsplatz wie z.B. Homeoffice, flexible Arbeitszeiten in den Ferien… und Entlastung der Eltern durch noch mehr gute und kindgerechte Angebote während der Schulferien, in denen auch Tagesmütter und außerschulische Betreuung nicht zur Verfügung stehen. Gerade auch Angebote anderer Institutionen, bei denen die Kinder völlig frei und spielend den Ferientag verbringen und genießen können, sowie solche mit organisierten durchstrukturierten Aktivitäten lassen die Kinder auf anderen Ebenen spielerisch lernen und ihren Horizont über den Schulalltag hinaus erweitern.

Unsere neusten Aktivitäten nach der Generalversammlung:

Zwei Mitglieder des Verwaltungsrates (Nicole, Gerd) hatten einen informativen Termin beim Arbeitsamt mit Erwin Heeren (ADG) und Frau Bartholomy von Kaleido.
Es wurde uns ausführlich erklärt, welche Informationen und Beratung hinsichtlich Berufsorientierung bereits angeboten werden.
Es gibt wirklich eine ganze Menge an Möglichkeiten für jedes Alter und für jedes Interesse. Sei es Beruf, Job, Ausbildung, Studium, Lehre, Ausland, Sozialem oder eben eine Auszeit zum Überlegen wohin der berufliche Werdegang einen führen soll.
Einen Überblick könnt ihr euch unter der Rubrik „Schüler & Jugendliche“ auf folgender Webseite http://www.adg.be/ verschaffen.
Mit Verweisen anderer Institutionen wie Kaleido, JIZ… oder eben auch zu Studiendatenbanken. Dass es da eine ganze Rubrik auch für uns Eltern gibt, zeigt wie wichtig unsere Rolle ist.
Und hier ein weiterer interessanter Link, was es alles für Angebote zur Berufsfindung gibt; gegliedert nach Schuljahr – dort unter den Downloads zu finden:  http://www.adg.be/desktopdefault.aspx/tabid-5781/
Ein gemeinsames Ziel aller ostbelgischen Institutionen ist es, den Schüler von klein auf so zu beraten und zu informieren, dass er nach seinen persönlichen Interessen seinen Weg in der Ausbildung finden und letztendlich auch gehen kann.
Die Vision ist ein durchgängiges Konzept an allen Schulen der DG - beginnend in der Grundschule – bis zum Abi und natürlich darüber hinaus.

 

Am 19. April 2018 fand unsere Generalversammlung

in der Gemeindeschule Manderfeld statt. 

Wie jedes Jahr genossen wir den regen Austausch mit unseren Mitgliedern und es war auch einfach schön, sich wiederzusehen.

Auch Unterrichtsminister Mollers und Frau Dr. Pommé statteten uns einen Besuch ab und viele Themen aus dem Schulleben konnten gemeinsam besprochen werden.

 

Danke an alle Beteiligten - für's Dabeisein und für Eure tolle Elternratsarbeit !


Was haben wir gemacht? Woran arbeiten wir?
Infos hierzu finden Sie hier: Aktivitäten 


Was ist der Elternbund Ostbelgien V.o.G. / EBOB ?

 

Der Elternbund Ostbelgien V.o.G. ist eine Vereinigung der Elternräte der Schulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens.

 

Inzwischen hat der Elternbund 

113 Elternrats-Ansprechpartner in 64 Schulen/Schulgemeinschaften,

38 angeschlossene Elternratsorganisationen

und 27 effektive wahlberechtigte Mitglieder.

 

Er hat den Auftrag

  • die Interessen der Elternräte nach außen hin bestmöglich zu vertreten;
  • die Pflege der Kontakte (Kommunikation, Informationsaustausch) zwischen Eltern und Elternräten zu Lehrpersonen, Schülern, Verwaltung und Politik sowie das gegenseitige Vertrauen und Verständnis zwischen diesen Gruppen zu vertiefen;
  • in diesem Sinn die gemeinsame Verantwortung der genannten Gruppen für die Kinder zu stärken;
  • im Innenverhältnis den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit der einzelnen Elternräte zu fördern.

Dabei steht das Kind im Mittelpunkt des Interesses.