Pressemeldung
Liebe Eltern!
Der EBOB-Vorstand hat einige Fragen und Überlegungen zum Schulunterricht in Corona-Zeiten angestellt, die auch an den Bildungsminister gesendet wurden. Gerne könnt ihr uns auch eure Eindrücke dazu mitteilen.
Die Situation ist auf der ganzen Welt für alle gleich. Wir müssen uns alle auf veränderte Randbedingungen in Bezug auf die jetzige Situation, zum Start ins neue Schuljahr oder ins Studium/in die Ausbildung einstellen. Unsere Schüler verpassen im Prinzip lediglich 2 Monate Unterricht. Kein Drama, wenn es darum geht, die Schwachen unserer Gesellschaft zu schützen!
Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Schulunterricht an den Schulen:
Wie ist die Gesundheit unserer Kinder, deren Familien, wenn die Schüler das Virus in die Familie reintragen, und des Schulpersonals gewährleistet?
  • Wird es regelmäßige, flächendeckende Tests für alle geben?
  • Kann der Sicherheitsabstand eingehalten werden?
  • Gibt es Schutzmasken für alle?
Die Priorität liegt bei der Gesundheit aller Beteiligten. Der EBOB sieht die Schule als möglichen Viren-Hotspot, was die neuerliche Verbreitung von Corona wieder aufflammen lassen kann.
Prüfungen/Tests in dieser angespannten Lage:
Die Anspannung ist in allen Familien sehr hoch bezüglich Gesundheits- und Existenzängsten. Diese Anspannung spüren auch unsere Kinder. Dies wirkt sich auch auf deren schulische Leistung aus.
Der EBOB befürwortet daher Ideen, das Schuljahr ohne weitere Tests und Prüfungen durchzuführen, wohl aber mit der Fortführung von Fernunterrichten, Hausaufgaben und Arbeitsaufträgen… Hausaufgaben, die auch vor Corona bereits bewertet wurden, wie eben Aufsätze, Matheübungen, Zeichnungen… können auch weiterhin mit Bewertung in die Schulnote miteingehen.
Durch das Abhalten einer Prüfung erlangen die Jugendlichen nicht die Hochschulreife, sondern durch den Unterricht in den 15 Jahren davor. Die Organisation und die Durchführung einer Abschlussprüfung eines Jahrgangs bindet wertvolle Zeit, die für Erläuterungen, Kontaktaufnahme und Einzelsprechstunden für alle SchülerInnen sowie den Ausbau des digitalen Lernumfeldes besser genutzt werden kann. Deshalb kann auf Prüfungen verzichtet werden, was hilft, weitere Ansteckungen zu vermeiden oder zu verzögern.
Für die Schüler des 6ten Schuljahres und im Abijahr ist eine Abschlussfeier psychologisch wichtiger als eine letzte Prüfung abzuhalten, eine solche sollte daher wenn ggf. auch mit Verspätung durchgeführt werden.
Abschluss/Zeugnisse besonders auch für Abitur und letzte Jahr Grundschule oder Lehre
  • Die bisherigen Noten sind eine Basis.
  • Die Lehrer kennen die Schüler und können auch deren Hausarbeiten bewerten, wenngleich eine Bewertung mit Augenmaß in der jetzigen belastenden Situation erfolgen sollte mit zum Beispiel Nachbesserung seitens der Schüler und nachbewerteten Korrekturmöglichkeiten, wie das ja auch schon im Vorfeld gehandhabt wird.
  • Vielleicht können noch fehlende wichtige Einzelthemen in einer großen Aula mit Sicherheitsabstand oder per Videokonferenz übermittelt werden.
  • Evtl. können Einzelsprechstunden oder in Kleingruppen mit Mundschutz stattfinden zur Erklärung von wichtigen Themen oder neuem Stoff.
Ein Abschluss für alle SchülerInnen ist auf jeden Fall wichtig, auch wenn es ein verkürztes Schuljahr ist. Wegen Corona darf es keine Nachteile für die SchülerInnen geben.
Gemeinsame Überlegungen von Lehrern/im Klassenrat mit den einzelnen SchülerInnen und Eltern, was für jeden in dieser Situation die bessere Lösung ist, können und sollen stattfinden und gemeinsam entschieden werden.
Viele Grüße und trotz allem frohe Ostern
Euer EBOB VORSTAND

Pressemeldung

Warum ist Elternrat wichtig?
Die EBOB-Mitglieder freuen sich auf den jährlichen Austausch an der Generalversammlung am 24.April um 19.30 Uhr im Königlichen Athenäum Eupen.
Thema der diesjährigen Generalversammlung: Warum ist Elternratsarbeit so wichtig? Diese Frage soll nun genau 5 Jahre nach der Gründungsveranstaltung des Elternbundes Ostbelgien (EBOB) VoG geklärt werden.
Am 24.4.2014 startete damals das Projekt „EBOB“ voller Elan und der Großteil der Vorstände ist 5 Jahre danach noch dabei, einige neue Mitglieder sind hinzugekommen.
Am 24.4.2019 geht es aber auch um so praktische Fragen: Wie oft darf ein Schüler fehlen? Was gibt es für Zuschussmöglichkeiten? Und vieles mehr… Die EBOB-Vorstände berichten dann noch von ihren Aktivitäten, die Mitglieder erhalten viele Infos für ihre Elternratsarbeit und natürlich wird der Kassenbericht vorgestellt. Paar Kurzinterviews von Schülern bringen per Videobotschaft deren Aspekt in die Eltern-Runde. In erster Linie geht es aber dann darum sich mit den anderen Elternräten über Schulbelange auszutauschen und sich gegenseitig zu inspirieren, wie Elternrat noch besser funktionieren kann, so dass Schule, Eltern und Schüler ein optimales Dreiecksgespann bilden. 
Weitere Informationen gibt es an der EBOB Generalversammlung am Mittwoch, 24.April 2019, um 19.30 Uhr im KAE, Lascheterweg 20, Eupen oder auf: www. elternbund-ostbelgien.be und Facebook: Elternbund Ostbelgien. Bei Rückfragen: nicole.enders@skynet.be

 

Unsere neusten Aktivitäten nach der Generalversammlung:

Zwei Mitglieder des Verwaltungsrates (Nicole, Gerd) hatten einen informativen Termin beim Arbeitsamt mit Erwin Heeren (ADG) und Frau Bartholomy von Kaleido.
Es wurde uns ausführlich erklärt, welche Informationen und Beratung hinsichtlich Berufsorientierung bereits angeboten werden.
Es gibt wirklich eine ganze Menge an Möglichkeiten für jedes Alter und für jedes Interesse. Sei es Beruf, Job, Ausbildung, Studium, Lehre, Ausland, Sozialem oder eben eine Auszeit zum Überlegen wohin der berufliche Werdegang einen führen soll.
Einen Überblick könnt ihr euch unter der Rubrik „Schüler & Jugendliche“ auf folgender Webseite http://www.adg.be/ verschaffen.
Mit Verweisen anderer Institutionen wie Kaleido, JIZ… oder eben auch zu Studiendatenbanken. Dass es da eine ganze Rubrik auch für uns Eltern gibt, zeigt wie wichtig unsere Rolle ist.
Und hier ein weiterer interessanter Link, was es alles für Angebote zur Berufsfindung gibt; gegliedert nach Schuljahr – dort unter den Downloads zu finden:  http://www.adg.be/desktopdefault.aspx/tabid-5781/
Ein gemeinsames Ziel aller ostbelgischen Institutionen ist es, den Schüler von klein auf so zu beraten und zu informieren, dass er nach seinen persönlichen Interessen seinen Weg in der Ausbildung finden und letztendlich auch gehen kann.
Die Vision ist ein durchgängiges Konzept an allen Schulen der DG - beginnend in der Grundschule – bis zum Abi und natürlich darüber hinaus.

 

Am 19. April 2018 fand unsere Generalversammlung

in der Gemeindeschule Manderfeld statt. 

Wie jedes Jahr genossen wir den regen Austausch mit unseren Mitgliedern und es war auch einfach schön, sich wiederzusehen.

Auch Unterrichtsminister Mollers und Frau Dr. Pommé statteten uns einen Besuch ab und viele Themen aus dem Schulleben konnten gemeinsam besprochen werden.

 

Danke an alle Beteiligten - für's Dabeisein und für Eure tolle Elternratsarbeit !


Was haben wir gemacht? Woran arbeiten wir?
Infos hierzu finden Sie hier: Aktivitäten 


Was ist der Elternbund Ostbelgien V.o.G. / EBOB ?

 

Der Elternbund Ostbelgien V.o.G. ist eine Vereinigung der Elternräte der Schulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens.

 

Inzwischen hat der Elternbund 

113 Elternrats-Ansprechpartner in 64 Schulen/Schulgemeinschaften,

38 angeschlossene Elternratsorganisationen

und 27 effektive wahlberechtigte Mitglieder.

 

Er hat den Auftrag

  • die Interessen der Elternräte nach außen hin bestmöglich zu vertreten;
  • die Pflege der Kontakte (Kommunikation, Informationsaustausch) zwischen Eltern und Elternräten zu Lehrpersonen, Schülern, Verwaltung und Politik sowie das gegenseitige Vertrauen und Verständnis zwischen diesen Gruppen zu vertiefen;
  • in diesem Sinn die gemeinsame Verantwortung der genannten Gruppen für die Kinder zu stärken;
  • im Innenverhältnis den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit der einzelnen Elternräte zu fördern.

Dabei steht das Kind im Mittelpunkt des Interesses.